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Calle del Pozo, 18
38770 Isla de La Palma
+34 922 46 06 42
 
 
 
 
 
 
Lage
Ausstattung
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Infos zur Insel La Palma


La Palma, diese Oase der Ruhe mit ihren freundlichen Bewohner ist seit dem Jahr 2002 UNESCO Biosphärenreservat.
Die schöne Insel wird auch isla bonita aufgrund Ihrer Attraktivität und üppigen Flora genannt, diese verdankt vor allem den Passatwinden. Sie treiben Wolken und Nebelfelder zum Inselgebirge und versorgen so die Pflanzen mit Feuchtigkeit.

Auf diesem "Minikontinent" gibt es verschiedenste Landschaften:
Karge Lavafelder im Süden, mediterrane Trockenvegetation, Kiefernwälder und sogar regenwaldähnliche Lorbeerwälder im Nordosten der Insel.

Ca. 170 endemische Pflanzen findet man hier.
Sie kommen ausschliesslich auf den Kanaren vor, die wohl bekannteste Art ist der Drachenbaum, sein botanischer Name ist "Dracaena".

Gefährliche Tiere gibt es hier nicht, heimisch sind u.a. die Grajas (palmerische Alpenkrähe), Geckos und viele Schmetterlingsarten.
 


San Miguel de La Palma, die nordwestlichste der Kanaren, liegt 400 km vor der Marrokanischen Küste.
Somit könnte man die Isla geografisch zu Afrika einordnen. Sie gehört aber zu Spanien — die Südspitze der Iberische Halbinsel (Cádiz) liegt 1500 km entfernt.

Der spanische Dialekt wiederum, der auf dem nur 708 km² Eiland gesprochen wird, klingt so "latino", wie die Musik (Salsa und Merengue), die viele Fiestas begleitet. Hier macht sich der lateinamerikansche Einfluss der Re-Emigration in der Kultur bemerkbar. Die Rückkehr der damaligen Auswanderer aus Cuba und Venezuela wird in der Karnevalszeit gefeiert, am "Día de los Indianos" in Santa Cruz de La Palma.

 
La Palma ist vulkanischen Ursprungs und einem Vulkan ist auch die Caldera de Taburiente zu verdanken.
Der grösste Senkkrater der Welt dominiert den nördlichen Teil der Insel. Die höchste Erhebung am Kraterrand ist der Roque de los Muchachos (2.400 m), hier befindet sich das Internationale Astrophysische Observatorium.

Nach Süden verläuft der Bergrücken Cumbre nueva / Cumbre vieja. An der Südspitze der Insel gibt es noch aktive Vulkane, wie z.b. den Teneguía, der 1971 zuletzt ausgebrochen war — er ist bis heute nicht erloschen und steht unter wissenschaftlicher Beobachtung.

La Palma gehört zu den steilsten Inseln unseres Planeten
.
Die Landschaft wird durch mehrere Schluchten (barrancos), geteilt. Die grösste Schlucht, der Barranco de las angustias, führt aus der Caldera de Taburiente heraus direkt zum Puerto de Tazacorte.

 
Die Guanchen kamen ca. 2000 v. Chr. auf die Insel, die sie Benahoare nannten.
Von ihrer steinzeitlichen Kultur zeugen heute noch die Petroglyphen (Steinritzungen), die u.a. in den Parks La Zarza y la Zarcita oder Belmaco zu finden sind.

In Los Llanos de Aridane sind im archäologischen Museum mehrere Artefakte ausgestellt und es gibt Ausstellungen zur Geschichte La Palmas.

Die Guanchen wurden 1493 von den Konquistadoren unterworfen und dann grösstenteils als Sklaven verkauft.


Die Konquistadoren führten auch den Zuckerrohranbau ein, was der Insel Reichtum brachte.
Da La Palma das Exklusivrecht zum Handel mit Amerika besass, wurde Santa Cruz de La Palma dadurch sogar zum drittwichtigsten Hafen in Europa, nach Antwerpen und Sevilla.

Dieser Glanz lockte auch Piraten an: 1553 plünderten französische Seeräuber die Stadt aus. Was sie nicht mitnahmen, wurde niedergebrannt. Die Stadt wurde darauf noch prächtiger wieder aufgebaut.

Ab 1667 verlor La Palma ihren Sonderstatus, denn alle Schiffe, die nach Amerika fuhren, wurden fortan in Teneriffa registriert.
Auch der Zuckerrohranbau kam zum Erliegen, denn in Süd- und Mittelamerika konnte mittlerweile billiger produziert werden. Man stellte um auf Weinanbau (Malvasía), später noch konzentrierte man sich auf die Produktion von Bienenwachs und Honig, Seide und Cochinilleläuse zum Färben. Dieser Wirtschaftszweig fand 1880 ein jähes Ende mit der Erfindung der Anilinfarbe.

Fortan widmete man sich dem Anbau von Bananen, die eine englische Company auf die Insel brachte.
Auch heute noch werden auf der Agrarinsel La Palma grösstenteils Bananen angebaut. Aber die köstliche, kleine Kanarenbanane hat es nicht leicht sich gegen die grossen, billig in Amerika produzierten Früchte durchzusetzen.

Mittlerweile wendet man sich auch dem Ökoanbau von Bananen und Avokados zu, um in diesem Nischenmarkt seinen Platz zu finden.

 

Eine ganz wichtige Einnahmequelle ist der (Individual-) Tourismus für La Palma.
Beliebt ist die Insel insbesondere bei Wanderern, Bikern, Paraglidern und Tauchern. Seit 2009 findet hier einmal im Jahr der Doppelmarathon Transvulcania (83,3 km) statt.

Auf La Palma lässt es sich aber auch ganz unaufgeregt urlauben:
mit einem guten Buch am Strand und gelegentlichen Ausflügen, z.B. zu den Salinen nach Fuencaliente oder ins hübsche San Andrés auf die Ostseite.

Bauernmärkte laden zum Kauf von lokal produziertem Obst, Gemüse, Honig und Ziegenkäse ein; in kleinen Gaststätten lässt man sich Kaninchen in Sosse und Mandelkekse zum palmerischen Wein schmecken — oder man verspeist einen frischen Fisch zum Sonnenuntergang im Hafen von Tazacorte...